“Coaching ist kein Couching” lautet vor ein paar Tagen eine Artikelüberschrift bei Spiegel Online. Der Artikel thematisiert neben der Abgrenzung zur Therapie wieder einmal die schwierige Suche nach einem Coach. Der Artikel erhält eine nicht uninteressante Checkliste “Woran man einen guten Coach erkennt!”, die ich hier entsprechen kommentiere.
Aufstellungen auf einem Systembrett werden oft mit menschenähnlichen Figuren (manchmal auch Spielefiguren) durchgeführt. Für die nicht-therapeutische Arbeit im Coaching und in der Beratung besitzen Symbolsteine oder Symbolskulpturen erhebliche Vorteile.
Der überwiegende Teil von Aufstellungen im Coaching und der Beratung bilden keine Genogramme (Familiensysteme) nach. Bei Fragestellungen zur beruflichen oder persönlichen Entwicklung sind regelmäßig Konzepte, Ideen oder individuelle Faktoren ein Bestandteil der Simulation. Dinge, die einen gewissen Abstraktionsgrad besitzen. Diese Systemelemente lassen sich mit Symbolsteinen, die freiere Assoziationen als menschenähnliche Figuren ermöglichen, besser darstellen.
Auf der Suche nach Büchern über Aufstellungen oder Simulationen mit Systembretter bin ich vor einiger Zeit auf ”Aufstellungen mit dem Systembrett: Praxisbuch“von Wolfgang Polt gestossen.
Wolfgang Polt und Markus Rimser beschreiben in ihrem Werk von 2006 eine konkrete Handlungsanleitung für die Arbeit mit dem Systembrett. Das Buch ist weitaus mehr, als der Titel zunächst verheisst.
“Coaching ohne Visualisierung ist Zeitverschwendung” (Monica Marschall) und “Bilder sagen eben mehr als tausend Worte” (Sprichwort).
Zur Visualisierung von Systemen, Zusammenhängen, Fragestellungen und Entscheidungen eignen sich systemische Simulationen hervorragend. Doch welche Methode ist zur Visualiserung von Persönlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung geeignet? Die Antwort ist so einfach wie genial: Die Fotografie!

