Wie finden Sie einen Coach?
In der Wochenzeitung “Die Zeit” erschienen einige Artikel über das Thema Coaching. In einem werden hilfreiche Fragen an einen Coach formuliert, die ich an dieser Stelle beantworte.
Die Fragen, die Sie bei der Suche nach einen geeigneten Coach stellen können und sollten und meine Antworten darauf:
Welches Studium hat der Coach absolviert, welche Berufs- und Führungserfahrung bringt er mit, in welcher Branche kennt er sich aus? Welche Coaching-Ausbildung kann er vorweisen, und von wem lässt er sich selbst regelmäßig beraten? Welche Referenzen und beispielhaften Fälle kann er nennen?
Antwort: Mein Lebenslauf inklusive des Studiums der Diplom-Pädagogik und aller beruflichen Stationen finden Sie u.a. auf meinem XING-Profil, weitere Hintergünde und die Ausbildung als Coach finden Sie hier und meine Coaching-Referenzen nenne ich Ihnen gerne persönlich auf Anfrage.
In aller Kürze: Systemischer Hintergrund: Dietrich Weth und Nachfolgerin (2003-2009), Ausbildung zum Coach für brettbasierte System-Simulation durch deren Erfinderin Christiane Grabow (2010-2011). Kommunikative methodische Ausbildung u.a. durch Claudia Monnet.
Ein seriöser Coach verfügt über ein Repertoire an Methoden, die er offen und verständlich erläutern kann. Gemein sollte allen sein, dass sie das Bewusstsein und die Eigenverantwortung ihrer Klienten fördern. Denn der Coach unterstützt lediglich dabei, selbst individuelle Lösungen zu finden.
Antwort: Systemische Aufstellungsarbeit ist von Ihrer Struktur her auf die aktive Mitarbeit des Klienten angewiesen. Als Coach kann ich dabei höchstens Impulse setzen und Fragen stellen.
Bei einem seriösen Erstkontakt ist die Vertragsunterzeichnung nicht üblich. Der Klient erhält nach einem oft kostenlosen Vorgespräch ein schriftliches Konzept und Angebot – inklusive Bedenkzeit.
Antwort: Natürlich erhalten Sie ein schriftliches Angebot erst nach dem Erstgespräch. Die Ziele und der Ablauf des kostenfreien Vorgespräches sind hier ausführlich beschrieben.
Zweifelsohne leidet die Branche an einem Wirrwarr von Qualitätsstandards (…). In Deutschland gibt es mehr als 25 Coaching-Verbände mit jeweils eigenen Beitrittsvoraussetzungen, die kein Interesse daran haben, Marktmacht abzugeben.
Antwort: Aus diesem Grund bin ich bis heute noch keinen Coaching-Verband beigetreten.
Und oft muss er (Anm: Harald Geißler leitet die Forschungsstelle Coaching-Gutachten) feststellen, dass viele Coaches “eigentlich Trainer sind”. Der Unterschied: Während Coaches in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe leisten, hören die oft ebenfalls miserablen Trainer ihren Klienten nicht mal richtig zu und stülpen ihnen stattdessen – rhetorisch versiert – Ratschläge von der Stange über.
Antwort: Die Methode der systemischen Simulation lässt von Ihrer Struktur her, kein “Überstülpen von Ratschlägen” zu. Detaillierte und grundlegende Informationen zur Methode der System-Simulation finden Sie hier.
Coaching ist keine Psychotherapie. Zudem stehen Coach und Klient nicht in einem Verhältnis von Meister und Schüler, sondern begegnen sich stets auf Augenhöhe.
Antwort: Dem ist nichts hinzuzufügen, mein Verständnis der Abgrenzung des Coachings zu Therapie, Training und Beratung finden Sie unter “Was Coaching nicht ist!“
Liefert der Coach alle Informationen, die für die Entscheidung nötig sind, oder versucht er zu blenden? Und: Ist er sympathisch? Für ein erfolgreiches Coaching ist das essenziell.
Antwort: Ob die von mir bereitgestellten Informationen für Sie ausreichend sind, entscheiden Sie selbst. Ich hoffe ich habe mit diesem Artikel für die notwendige umfassende Transparenz gesorgt. Für ein weiteres Gespräch für einen ersten persönlichen Eindruck stehe ich gerne zur Verfügung. Ich freue mich auf Ihren Anruf.
Quellen: Viel Scharlatane, wenig Hilfe (Zeit online, 17.5) und Den richtigen Coach finden. (Zeit online, 15.5.2011) Orientierungshilfe in der Beraterbranche (Zeit online, 21.4.2011)

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